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ON-PREM & EU

Daten bleiben hier

Nicht jedes Unternehmen kann Betriebsdaten in eine beliebige Cloud schicken. Dann gehört die KI dorthin, wo die Daten schon sind — ins eigene Netz oder in ein Rechenzentrum in der EU.

Für wen das ist

Für IT, Geschäftsführung und alle, die Datenschutz ernst nehmen müssen. Typisch: Maschinendaten, Rezepte, Personalbezüge — Dinge, die nicht „mal eben“ ins Ausland sollen.

Was On-Prem und EU heißen

On-Prem: die Strecke läuft auf euren Rechnern, hinter eurer Tür. EU: ein Rechenzentrum in der Europäischen Union, mit klarem Vertrag. Beides ist möglich. US-Cloud nur, wenn ihr das bewusst wollt — nicht als Default.

PRAXIS · ANONYMISIERT

Dokumente durchsuchen und vergleichen — ohne dass sie das Haus verlassen

  1. Ausgangslage

    Technische Dokumente — Prüfprotokolle, Lieferantenunterlagen, gescannte Zeichnungen — lagen verteilt in Ordnern. Wer etwas suchte oder zwei Stände vergleichen wollte, brauchte jemanden, der wusste, wo.

  2. Gebaut

    Scans per OCR lesbar gemacht, alle Dokumente indexiert. Ein Sprachmodell beantwortet Fragen dazu und stellt Unterschiede zwischen Versionen gegenüber — mit Verweis auf die Stelle im Dokument.

  3. Ergebnis

    Eine Antwort statt einer Ordnersuche. Dieses Vorgehen läuft im eigenen Netz oder in einem EU-Rechenzentrum — die Dokumente müssen dafür nirgendwohin.

DSGVO, ohne Juristendeutsch

Wer verarbeitet welche Daten, wo liegen sie, wie lange, wer hat Zugriff. Das schreibe ich so auf, dass euer Datenschutz und eure IT damit arbeiten können. Den Bescheid macht keine Software — aber ohne diese Klarheit bleibt jedes KI-Projekt angreifbar.

Einstieg

Wir klären zuerst: dürfen die Daten das Haus verlassen — ja, nein, nur in die EU. Danach die kleinste Strecke, die das einhält. Kein Großprojekt als erster Schritt.

Fragen, die Werkleiter stellen

Ist KI ohne US-Cloud gut genug?

Für die typischen Aufgaben im Betrieb — Dokumente durchsuchen, Berichte erzeugen, Steuerungsexporte analysieren — ja. Offene Sprachmodelle laufen auf einem eigenen Server oder bei einem EU-Anbieter. Der Unterschied zu den großen US-Modellen ist für diese Aufgaben selten entscheidend; dass die Daten im Haus bleiben, oft schon.

Was brauche ich an Hardware?

Für Dokumentensuche und Berichte reicht häufig ein einzelner Server mit einer Grafikkarte; für Auswertungen ohne Sprachmodell weniger. Ich lege das am konkreten Fall aus — nicht größer als nötig, und erst nach dem Piloten.

Wo liegen die Daten bei einer EU-Lösung wirklich?

In einem Rechenzentrum in der EU, bei einem Anbieter mit europäischem Vertrag und Auftragsverarbeitung. Wer verarbeitet was, wo, wie lange, wer hat Zugriff — das steht am Ende schriftlich, damit euer Datenschutz damit arbeiten kann.

Kann ich später trotzdem in die Cloud wechseln?

Ja. Die Strecke ist so gebaut, dass Modell und Speicherort austauschbar sind. On-Prem ist eine Entscheidung, keine Einbahnstraße.